Fotografie

Unsere Bildsprache zeigt das Leben an der Ruhr-Universität Bochum realitätsnah und lebendig. Sie stellt Menschen und Architektur aus unterschiedlichen Perspektiven dar und legt den Fokus auf gemeinsames Lernen, kulturelle Vielfalt und ein inklusives Miteinander.

Das Wichtigste in Kürze

Dokumentarische Fotografie: Bei Events, Veranstaltungen oder ähnlichen Anlässen fotografieren wir dokumentarisch. Hier geht es darum, Momente authentisch festzuhalten, ohne sie zu inszenieren.
Für solche Aufnahmen muss diese Guideline nicht zwingend angewendet werden. Eine Orientierung daran ist aber ausdrücklich willkommen.

Fotografie für interne und externe Kommunikation: Bei Fotos für Website, Social Media oder andere Kommunikationskanäle bringen wir unseren Bildstil mit ein. Durch diesen wird die RUB erkennbar.

Drei Bildleitmotive definieren unsere Bildsprache.

Bildleitmotiv 1: Nähe

Kurze Wege, flache Hierarchien, offener Campus mit Begegnung auf Augenhöhe – fotografisch übersetzt durch kurze Distanzen, Halbporträts und situative Szenen.

Bildleitmotiv 3: Perspektivwechsel

Grenzen überwinden, bestehende Sichtweisen hinterfragen und neue Wege eröffnen. Fotografisch übersetzen wir dies durch ungew

Für die Gestaltung und Fotografie

„Nähe“ fotografisch darstellen

Wir erzeugen Nähe und Zugehörigkeit durch Fotografie aus unterschiedlichen Perspektiven. Halbporträts, Oberkörperaufnahmen und Close-ups setzen wir gezielt ein, um eine authentische und persönliche Bildwirkung zu erreichen. Einzelpersonen zeigen wir in lebendigen Situationen. Ein Stilmittel ist es, weitere Personen unscharf im Vorder- oder Hintergrund erscheinen zu lassen oder die Person als inszeniertes Porträt darzustellen. In beiden Fällen achten wir auf Natürlichkeit und eine ungezwungene Wirkung.

Interessante Perspektiven und Architektur einbinden

Wir zeigen die Ruhr-Universität Bochum als dynamischen und lebendigen Standort. Die Architektur ist dabei ein zentrales Gestaltungselement und wird bewusst in die Fotografie integriert. Durch ungewöhnliche Blickwinkel und bewusste Bildanschnitte entstehen spannende Perspektiven. So wirken die Motive eigenständig, lebendig und vermitteln die besondere Atmosphäre des Campus.

Gemeinsames Lernen

Wir zeigen authentische und lebendige Situationen des gemeinsamen Lernens, Forschens und des sozialen Miteinanders. Bewegung, Gespräche und echte Momente stehen dabei im Mittelpunkt. Tiefe ist ein zentrales Element der Bildsprache. Sie entsteht durch den gezielten Einsatz von Vorder- und Hintergrundunschärfe, zum Beispiel durch bewusst unscharfe Hände, Schultern oder Objekte im Vordergrund. So wirken die Bilder vielschichtig, lebendig und natürlich.

Belichtung

Wir bevorzugen natürliches Sonnenlicht und vermeiden flache, diffuse Lichtsituationen. Ideal sind Seiten- oder Gegenlicht, insbesondere in den Morgen- und Abendstunden, um Wärme und Tiefe zu erzeugen. Harte Mittagssonne vermeiden wir. Stattdessen arbeiten wir im Schatten mit einer klaren Lichtführung. In Innenräumen nutzen wir möglichst starkes Fensterlicht mit eindeutiger Lichtrichtung und vermeiden düstere, kontrastarme Szenen. Die Bilder werden bewusst etwas heller belichtet, um eine freundliche und offene Wirkung zu erzielen. Hauttöne dienen dabei als Orientierung für die Belichtung.

Do and Don’t

Die folgenden Beispiele zeigen, wie wir es richtig machen und welche Fehler
wir vermeiden.

Do
Natürliches Licht und Schattenwurf
Don’t
Extrem-Perspektiven wie z.B. Fish Eye
Don’t
Überzeichnetes Licht, extremes Gegenlicht
Do
Natürliches Licht und Schattenwurf
Don’t
Sehr dunkle Motive
Don’t
Bewusst künstlich wirkendes Licht
Do

Situationen, Begegnungen und Einblicke sollen echt und ungestellt wirken
Don’t
Überdeutliche Gesten, Posen und gestellte Anordnung von Personen möglichst vermeiden
Do

Im Design nutzen wir gesättigte Farbflächen, die am besten mit natürlichen Farben harmonieren.
Don’t
Die Bilder sollen keine zu dominanten Farbakzente oder Farbflächen nutzen. Durch diese wird der Einsatz im Design schwieriger.
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